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Sex-Mythen – wir räumen auf!

Bei manchen kann man nur den Kopf schütteln..

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Sex-Mythen – wir räumen auf!

Bei manchen kann man nur den Kopf schütteln..

5 Sex-Mythen – wir räumen auf!

Es gibt unendlich viele Mythen rund um Sex. Bei manchen kann man nur den Kopf schütteln, wieder andere sind wirklich glaubhaft. Wir haben uns mal in die Messi Wohnung der Sex-Mythen gewagt, um dort ein wenig aufzuräumen.

1. Der Hang fremdzugehen wird durch Hormone verursacht.

In dieser Aussage steckt tatsächlich ein Funke Wahrheit. Denn viele verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass unsere Hormone dazu beitragen, ob wir fremdgehen oder nicht.
Einige dieser Studien haben sich mit dem weiblichen Sexualhormon Östradiol beschäftigt. Es sorgt nicht nur für Fruchtbarkeit, sondern bewirkt auch, dass Personen mit Vagina sich mit einem hohem Östradiol Wert attraktiver fühlen. So werden sie gleichzeitig auch von Personen mit Penis empfunden. Dieser Wert ist vor allem in der Zeit um den Eisprung erhöht also zur fruchtbaren Zeit.
Eine Studie in Texas stellte 2009 heraus, dass Probandinnen, die einen höheren Wert an Östradiol aufwiesen, auch mehr Affären hatten, als Probandinnen mit einem niedrigeren Wert.

Eine andere finnische Studie von 2015 fand heraus, dass Menschen, die eine große Menge Vasopressin bilden eine festere Bindung zu ihrem/n Partner:innen haben und daher seltener Fremdgehen. Denn Vasopressin wirkt ähnlich wie Oxytocin als ‚Kuschelhormon‘.

Den Hormonen nun vollkommen die Schuld in die Schuhe zu schieben wäre aber falsch. Wir haben immerhin noch einen feien Willen und es ist unsere freie Entscheidung treu zu sein oder nicht.

 

Sex stärkt das Immunsystem

 

Dieser Mythos ist absolut wahr. Durch regelmäßigen Sex wird die Fähigkeit zur Antikörperbildung gegen Körperfremde Substanzen (z.B Bakterien, Viren oder Keime) gestärkt. Vor allem beim Küssen wird durch den Speichelaustausch die Antikörperproduktion angeregt. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Student:innen die ein- oder zweimal pro Woche Sex hatten mehr Antikörper im Speichel hatten, als welche die weniger Sex hatten.
Eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Sport tragen natürlich auch zu einem gesunden Immunsystem bei. Aber macht wahrscheinlich auch weniger Spaß.

3. Der Penis wird schmaler bei häufigem Sex mit wechselnden Sexualpartner:innen

 

Das ist natürlich vollkommener Quatsch! Der Penis wird bei penetrativen Sex weder schmaler noch verliert er an Umfang. Dieser Mythos ist frei erfunden und kursiert auch nicht in der Gesellschaft. Im Gegensatz zu dem Mythos, dass die Vagina weiter wird oder sogar ‚ausleiert‘ bei häufigem Sex mit wechselnden Sexualpartner:innen. Dabei handelt es sich jedoch auch um völligen Blödsinn. Die Vagina ist ein bis zu 12 cm langer Muskelschlauch. Bei penetrativen Sex werden diese Muskeln gedehnt und mehr durchblutet. Nach dem Sex zieht sich jedoch alles wieder zusammen. Ganz unabhängig davon wie groß der Penis ist. Wenn man mal genau drüber nachdenkt, ist die Vagina von Personen, die sich in einer Langzeitbeziehung befinden auch nicht dauerhaft geweitet und das obwohl Pärchen durchschnittlich häufiger Sex haben als Singles.

  1. Es gibt keinen vaginalen Orgasmus

 

Das ist wahr. Studien zu Folge kommen nur 25 bis 30 Prozent aller Personen mit Vagina allein durch penetrativen Sex zum Höhepunkt. Die Klitoris ist deutlich größer als man denkt. Sie umfasst nicht nur die Klitorisperle, welche man von außen sehen kann. Die Schenkel der Klitoris sind ca. 11 cm lang, umschließen die Vagina und reichen tief in den Körper hinein. Außerdem kann die Klitoris bei Erregung auf das Dreifache ihrer Größe anschwellen. Die Vagina an sich ist sehr unempfindlich. Durch Druck und Reibung werden die innenliegenden Schenkel der Klitoris stimuliert. Toys findet ihr hier. Auf welche jegliche Stimulation zurückzuführen ist. Es macht also keinen Sinn einen Orgasmus in klitoral und vaginal einzuteilen. Einen vaginalen Orgasmus gibt es nicht!

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5. Lebensmittel verändern den Geschmack von Sperma

Zwiebeln, Kaffee und schwarzer Tee sollen für einen bitteren Geschmack sorgen, während Ananas oder Zitrussäfte das Sperma süß machen. Bei diesem Mythos lassen sich tatsächlich Argumente dafür und dagegen finden. Dagegen spricht vor allem, dass ein Großteil des Ejakulats in der Prostata und Samenblase gebildet wird. Diese erhalten durch Stoffwechselprozesse nur Produkte, die sie zur Produktion brauchen wie zum Beispiel Proteine.
Letztendlich müsst ihr es wohl selbst versuchen.

 

Hoffentlich konnten wir euch ein bisschen beim Ordnen eurer Mythen helfen.

Jetzt los räumt in den Köpfen der anderen auf! Und schaut euch unbedingt unseren Artikel zu Sex im Auto an. Sex im Auto ist heiß.

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